Unterrichtsreihe "Gemeinsames Lernen und Behinderung" - Klassen 1/2

Letzte Woche haben wir in unserer Klasse mit Frau Peter und Frau Baldus darüber gesprochen, was es heißt, eine Behinderung zu haben und wie sich das anfühlen kann. Das haben wir an verschiedenen Stationen ausprobiert. An einer Station haben wir uns unterhalten mit einem Korken im Mund. Dann haben wir versucht, auf einem Seil zu balancieren mit zusammen gebundenen Beinen. Das ging am Anfang nicht so schwer, war aber auf Dauer sehr anstrengend. Dann konnten wir an einer anderen Station einen Stern zeichnen. Wir konnten dabei das Blatt nur durch einen Spiegel sehen. Das ging kaum. Es ist schwierig, wenn man nicht weiß, in welche Richtung der Stift zeichnen muss. Es kamen lustige Sachen dabei raus. An einer anderen Station hatten wir Brillen, mit denen wir schlechter oder kaum sehen konnten. Damit mussten wir einmal über einen Parcour gehen und an einer anderen Station Wasser in eine Flasche und in Becher füllen. Dann konnten wir versuchen, uns ohne Stimme Tiere und Instrumente zuzuflüstern. Das hat mit etwas Übung geklappt. An einer anderen Station hatten wir Ohrenstöpsel und konnten schlecht hören. Am schwersten fanden einige es, mit auf dem Rücken gebundenen Arm, eine Jacke anzuziehen, Schuhe zu binden, ein Buch aus der Tasche zu holen und es auf einer Seite aufzuschlagen. Am Ende haben wir darüber gesprochen, wie das so für uns war und was wir daraus gelernt haben.