Schnelltests für Schüler*innen (ab 10.05.2021 nur noch Lolli-Pool-Testung)

- Frequently Asked Questions (FAQ) -

Sollten Sie weitere Fragen rund um die Testungen bzgl. COVID-19 haben, die für alle Erziehungsberechtigten unserer Schule relevant sind, stellen Sie uns diese gerne per E-Mail (GGS-Freiligrathstr@stadt-koeln.de). Wir werden die Fragen beantwortet auf die Homepage laden.

Welche Corona-Tests werden in der GGS Freiligrathstraße mit den Schüler*innen durchgeführt?

An unserer Schule wurden bzw. werden folgende Corona-Tests mit den Schüler*innen durchgeführt:

- der Schnelltest, sog. Laientest (vom Land NRW zweimal wöchentlich verpflichtend bis zum 07.05.2021)

- der Lolli-Pool-PCR-Test (vom Land NRW zweimal wöchentlich verpflichtend ab dem 10.05.2021);

   siehe Verpflichtende Lolli-Pool-PCR-Tests für Schüler*innen - FAQ

 

a) Wie heißen die Schnelltests, die vom Land an alle Schulen in NRW ausgeliefert werden?

CLINITEST ® Rapid COVID-19 Antigen Self Test (Siemens Healthineers)

b) Sind die Schnelltests vom Land NRW verpflichtend?

Ja, die Schnelltests des Landes NRW sind zweimal wöchentlich verpflichtend für alle Schüler*innen (bis zum 07.05.2021) sowie für alle Mitarbeitenden (auch über den 07.05.2021 hinaus) in der Schule.

 

„Für alle in Präsenz tätigen Personen (Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, sonstiges an der Schule tätiges Personal) werden wöchentlich zwei Coronaselbsttests im Sinne von § 1 Absatz 2 Satz 3 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vom 8. April 2021 durchgeführt.“ (Dritte Verordnung zur Änderung der Coronabetreuungsverordnung vom 7. Januar 2021 vom 10. April 2021)

 

“Der Besuch der Schule wird an die Voraussetzung geknüpft, an wöchentlich zwei Coronaselbsttests teilgenommen zu haben und ein negatives Testergebnis vorweisen zu können. Die Pflicht zur Durchführung der Selbsttests wird für die Schülerinnen und Schüler in der Schule erfüllt. Alternativ ist möglich, die negative Testung durch eine Teststelle nachzuweisen (Bürgertest), die höchstens 48 Stunden zurückliegt. Schülerinnen und Schüler, die der Testpflicht nicht nachkommen, können nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.“ (msb2104_0801 Informationen zum Schulbetrieb in NRW vom 08.04.2021)

c) Wann werden welche Kinder getestet?

Die Schüler*innen werden im Wechselunterricht mit den Schnelltests an ihren Präsenzunterrichtstagen verpflichtend gemeinsam im Klassenverband getestet, d.h. montags und mittwochs die Erst- und Drittklässler und dienstags und donnerstags die Zweit- und Viertklässler. Freitags findet keine Testung statt.

 

Die Schüler*innen der zweiten und vierten Jahrgangsstufe, die montags in der Notbetreuung angemeldet sind, werden an diesem Tag mit der Lolli-Pool-PCR-Testmethode zusätzlich freiwillig getestet.

Was ist überhaupt ein Schnelltest?

„Selbsttests oder Laientests sind sogenannte PoC-Tests und haben ihren Namen, weil diese Tests jeder selber, zum Beispiel zuhause, durchführen kann. Die Selbsttests sind zur Anwendung durch Privatpersonen bestimmt. Dafür ist die Probenentnahme und Probenauswertung entsprechend einfach. Die Tests können zum Beispiel mit einem Nasenabstrich oder mit Speichel erfolgen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte überprüft zusammen mit dem Paul-Ehrlich-Institut fortlaufend die Qualität und Aussagekraft der Schnelltests.“ (msb2103_1501-Informationen zum Einsatz von Selbsttests für Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen vom 15.03.2021)

Wie wird der Schnelltest im Wechselunterricht in der GGS Freiligrathstraße durchgeführt?

Die Schüler*innen kommen morgens – wie gewohnt mit Mund-Nase-Bedeckung – über die zwei Eingänge der Schule (Bachemer Straße: Züge A, F und G; Haupteingang: Züge B, C, D und E) und gehen in ihre Klassen.

Dort findet die Testung, nachdem alle Kinder die Hände gewaschen haben, gemeinsam bei geöffnetem Fenster statt. Unmittelbar nach der Durchführung ziehen alle Kinder die Mund-Nase-Bedeckung wieder an.

Die Schnelltests werden zentral von dem/der Lehrer*in auf einem Tablett eingesammelt. Dabei ist die Zuordnung der Tests zum Kind gewährleistet. Das Tablett wird so zur Seite gelegt und von der/dem Lehrer*in beobachtet, dass die Kinder selbst keine Möglichkeit haben, die Tests einzusehen.

Sollte sich einer der Schnelltests als positiv erweisen, werden die Erziehungsberechtigten des entsprechenden Kindes umgehend informiert und das Kind von den anderen Kindern der Klasse separiert bis es abgeholt wird. Ein Pädagoge aus dem Zug wird das Kind solange betreuen – vor allem auch mental – bis es abgeholt wird.

 

„Eine Kurzanleitung des Selbsttests finden Sie auf der Übersichtsseite im Bildungsportal: https://www.schulministerium.nrw/selbsttests“ (msb2103_1501-Informationen zum Einsatz von Selbsttests für Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen vom 15.03.2021)

 

https://cdn0.scrvt.com/abe27e3c968b630873d0fca61dca543f/26bcbf3c91281546/f0b0e070a477/Kurzanleitung_DE_CLINITEST_Rapid_Covid-19_Antigen_Self-Test_HOODHOOD05162003171293_BfArM_03MAR2021.pdf

Wie wird ausgeschlossen, dass falsch positiv getestet wird?

„Schnell- und Selbsttests haben gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate. Daher soll nach jedem positiven Schnell- und Selbsttest immer ein PCR-Test zur Bestätigung durchgeführt werden.“ (msb2103_1501-Informationen zum Einsatz von Selbsttests für Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen vom 15.03.2021)

 

Dass ein Kind falsch positiv getestet wird, kann daher nicht ausgeschlossen werden. (siehe auch:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Infografik_Antigentest_PDF.pdf?__blob=publicationFile)

 

Bei der Anzahl unserer pro Tag zu testenden Schüler*innen ist es statistisch gesehen möglich, dass ca. 3-5 Personen täglich falsch positiv getestet werden. 

Der Schnelltest ist positiv.

a) Was passiert mit einem positiv getesteten Kind in der Schule? Wie werden die Kinder bis sie abgeholt werden betreut - auch mental?

Das positiv getestete Kind muss unmittelbar von den Erziehungsberechtigten abgeholt werden und darf erst wieder mit einem negativen PCR-Test-Ergebnis am Unterricht in der Schule teilnehmen. Das Ergebnis ist dem/der Klassenlehrer*in vor Rückkehr schriftlich vorzulegen.

Im besten Fall ist der Zeitraum zwischen positivem Testergebnis und der Abholung des Kindes sehr kurz. In dieser Zeit wird das Kind in jedem Fall betreut. Ein Pädagoge aus dem Zug wird das Kind solange betreuen – auch mental – bis es abgeholt wird.

 

„Nicht getestete und positiv getestete Personen sind durch die Schulleiterin oder den Schulleiter von der schulischen Nutzung auszuschließen. Zusätzlich weist die Schulleiterin oder der Schulleiter Personen mit positivem Ergebnis, bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern die Eltern, auf die Pflichten zum Umgang mit einem positiven Coronaselbsttest gemäß § 13 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vom 8. April 2021 hin.“ (Dritte Verordnung zur Änderung der Coronabetreuungsverordnung vom 7. Januar 2021 vom 10. April 2021)

b) Erfahren die anderen Kinder von einem positiven Testergebnis ihres Mitschülers?

Es bleibt nicht aus, dass die anderen Kinder der Klasse mitbekommen, dass ein Kind abgeholt wird. Dass dies etwas mit dem Schnelltest zu tun hat, können sich die Kinder – auch ohne, dass darüber gesprochen würde – denken. Deshalb ist es aus unserer Sicht wichtig, mit den Kindern offen über das Thema zu sprechen. So können Sorgen und Ängsten vorab sensibel thematisiert werden.

 

Hinweis: Bei der Anzahl unserer pro Tag zu testenden Schüler*innen im Wechselunterricht (ca. 160 – 200) ist es statistisch gesehen wahrscheinlich, dass ca. 3-5 Personen täglich falsch positiv getestet werden.

Hier eine Sensibilität für falsch-positive Testungen und tatsächliche Corona-Erkrankungen zu schaffen, wird in den nächsten Wochen immer wieder Thema mit den Kindern sein.

c) Wie wird Mobbing und Spaltung zwischen negativ und positiv getesteten Kindern verhindert?

Hier muss mit viel Feingefühl reagiert werden. Die Lehrer*innen werden pädagogisch mit den Kindern mögliche Ängste und Sorgen thematisieren. Ein positiver Test darf unter keinen Umständen dazu führen, dass ein Kind geärgert oder ausgeschlossen wird. Daher ist hier die Aufklärung von Seiten des schulischen Personals und den Erziehungsberechtigten wichtig, dass ein positiver Test immer auch negativ sein könnte – genauso wie ein negativer Test auch immer positiv sein könnte.

d) Gibt es Nachtestungen, wenn ein Kind positiv getestet wurde?

Sobald der Schnelltest in der Schule positiv ist, holen die Erziehungsberechtigten ihre Kinder ab und verantworten die Nachtestung mit einem PCR-Test selbst. Die Kinder dürfen nur mit einem negativen PCR-Test-Ergebnis wieder in die Schule kommen.

Wird das Kind auch mit dem PCR-Test positiv getestet, wird die Schule umgehend informiert. 

Wie werden Gesundheitsschädigungen aufgrund von Verletzungen von Schleimhäuten etc. verhindert? Wer haftet für körperliche und psychische Gesundheitsschäden?

Die Kinder führen die Tests selbstständig nach Anleitung durch. Verhindern, dass das Stäbchen zu tief in die Nase gesteckt wird, kann nur das Kind selbst.

Zur Haftung wurden vom Ministerium für Schule und Bildung NRW keine Angaben gemacht.

Haben die Lehrkräfte eine medizinische Einweisung bekommen? Und macht immer der/dieselbe Person den Test?

„Das schulische Personal - insbesondere Lehrerinnen und Lehrer - beaufsichtigen die Durchführung der Selbsttests.“ (msb2103_1501-Informationen zum Einsatz von Selbsttests für Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen vom 15.03.2021)

 

D.h. das schulische Personal führt die Tests nicht durch; die Kinder machen dies selbstständig. Nur beim Umfüllen der Flüssigkeit/ Tröpfchen aus den Plastikhülsen auf die Testpaletten unterstützt das schulische Personal. 

Wird den Schüler*innen im Rahmen eines Aufklärungsgespräches alles ausführlich erklärt?

Das schulische Personal wird mit den Kindern über die Testung und das Verfahren sprechen und die Kinder während des Verfahrens anleiten.

Wie wird die Keimfreiheit der Testutensilien in der Schule sichergestellt?

Die Schnelltests werden in 20er-Packungen geliefert. Die einzelnen Tests sind wiederum in einer Packung steril verpackt. Sie werden vom schulischen Personal unmittelbar vor der Testung geöffnet, verteilt, eingesammelt und anschließend adäquat entsorgt.

Was geschieht mit den Daten der Testung? Wo werden diese gespeichert und an wen werden diese weitergeleitet?

Da es sich um Schnelltests handelt, die vor Ort ausgewertet werden, werden diese nicht mit dem Namen des Kindes in ein Labor geschickt. Die Tests werden nach der Wartezeit von ca. 15 – 30 Minuten fachgerecht entsorgt.

 

„Die Ergebnisse der nach Absatz 2a durchgeführten Coronaselbsttests oder vorgelegten Testnachweise werden von der Schule erfasst und dokumentiert. Sie werden nicht an Dritte übermittelt und nach 14 Tagen vernichtet.“ (Dritte Verordnung zur Änderung der Coronabetreuungsverordnung vom 7. Januar 2021 vom 10. April 2021)

 

Nur die Lolli-Pool-PCR-Tests, die voraussichtlich montags in der Notbetreuung verwendet werden, werden in ein Labor geschickt. (siehe Freiwillige Lolli-Pool-PCR-Tests für Schüler*innen)