Gemeinsames Lernen (GL) - Inklusion

Koordination und Ansprechpartner zum Gemeinsamen Lernen an der GGS Freiligrathstraße

Mutter Alexandra Tielemans

a.tielemans@t-online.de

 


Termine GL-Stammtisch Schuljahr 2017/18

  • Donnerstag, 4.10 um 20 Uhr im Erpel

 

Konzept GL der GGS Freiligrathstraße

Konzept GL März 2018.pdf
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Konzept Schulbegleiter im GL

Aufgaben Schulbegleitung.pdf
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Das Motto unserer Schule „GGS – gemeinsam ganz stark“ spricht für sich! Bei uns finden sich alle Kinder, also auch die mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf, wieder. Jedes Kind hat Anspruch, in seinem individuellen Lerntempo gefördert und gefordert zu werden. Dabei ist ein wichtiger Aspekt, die Andersartigkeit eines Jeden zu respektieren. Vielfalt ist an unserer Schule normal! Dies vermitteln wir allen Kindern. Wir handeln in der Überzeugung, dass Verschiedenheit eine Selbstverständlichkeit und eine Bereicherung unserer Gesellschaft ist.

Fördermaßnahme
Fördermaßnahme

Impresionen aus dem Schulalltag

Hilfestellungen und Maßnahmen zur Unterstützung der sozial- emotionalen Entwicklung
Hilfestellungen und Maßnahmen zur Unterstützung der sozial- emotionalen Entwicklung

 

Bereits im Schuljahr 2010/11 haben wir uns gedanklich auf den Weg zur Inklusion gemacht. Wir haben entschieden, ab dem Schuljahr 2012/13 eine Schule für ALLE Kinder zu werden. Dafür haben wir ein neues Raum- und Personalkonzept erarbeitet und Rahmenbedingungen für das Gemeinsame Lernen entwickelt. Alle KollegInnen, SchülerInnen und Eltern tragen das Konzept mit.

 

Jeder Mensch ist anders

 

Jeder Mensch ist anders anzusehen.

Die Harre sind schwarz,

die Haare sind braun.

Die Haut ist schwarz,

die Haut ist weiß.

Der eine ist faul,

der andere ist schlau.

Die einen Augen sind grün,

die anderen blau.

Der eine hat ne Brille,

der andere nicht.

Der eine ein raues,

der andere ein glattes Gesicht.

Der eine mag blau,

der andere mag grau.

Der eine mag Brötchen,

der andere mag Brot.

Der eine hat Sommersprossen,

der andere keine.

Der eine hat lange,

der andere kurze Beine.

Der eine mag Tiere,

der andere nicht.

Der eine hat ein schmales,

der andere ein breites Gesicht.

Jeder ist verschieden

und da bin ich auch froh,

der eine so,

der andere so.

 

- von Elisa und Freda

(Klasse 3/4d)

 

 


Unterrichtsreihe "Gemeinsames Lernen und Behinderung" - Klassen 1/2

Letzte Woche haben wir in unserer Klasse mit Frau Peter und Frau Baldus darüber gesprochen, was es heißt, eine Behinderung zu haben und wie sich das anfühlen kann. Das haben wir an verschiedenen Stationen ausprobiert. An einer Station haben wir uns unterhalten mit einem Korken im Mund. Dann haben wir versucht, auf einem Seil zu balancieren mit zusammen gebundenen Beinen. Das ging am Anfang nicht so schwer, war aber auf Dauer sehr anstrengend. Dann konnten wir an einer anderen Station einen Stern zeichnen. Wir konnten dabei das Blatt nur durch einen Spiegel sehen. Das ging kaum. Es ist schwierig, wenn man nicht weiß, in welche Richtung der Stift zeichnen muss. Es kamen lustige Sachen dabei raus. An einer anderen Station hatten wir Brillen, mit denen wir schlechter oder kaum sehen konnten. Damit mussten wir einmal über einen Parcour gehen und an einer anderen Station Wasser in eine Flasche und in Becher füllen. Dann konnten wir versuchen, uns ohne Stimme Tiere und Instrumente zuzuflüstern. Das hat mit etwas Übung geklappt. An einer anderen Station hatten wir Ohrenstöpsel und konnten schlecht hören. Am schwersten fanden einige es, mit auf dem Rücken gebundenen Arm, eine Jacke anzuziehen, Schuhe zu binden, ein Buch aus der Tasche zu holen und es auf einer Seite aufzuschlagen. Am Ende haben wir darüber gesprochen, wie das so für uns war und was wir daraus gelernt haben. 

Arbeitskreis Gemeinsames Lernen

Der Arbeitskreis zum Gemeinsamen Lernen hat dieses Jahr wieder 6x getagt und die Weiterentwicklung der Inklusion an unserer Schule zum Ziel gehabt. Die letzten Themen im Arbeitskreis waren Schutzräume schaffen, Unterrichtsreihen zur Inklusion und Pause gestalten. 

Es ist immer auch Raum und Zeit für Aktuelles. Wer im nächsten Jahr neu dazu kommen möchte, ist herzlich eingeladen! Wir treffen uns freitags um 13.00 Uhr. Schreiben Sie gerne eine Email an: sabinepeterkoeln@gmail.com. 

Sabine Peter und Anne Streich

Poolmodell "Inklusive Bildung in Schule" (IBiS)

Um dem Unterstützungs- und Förderbedarf aller Kinder gerecht zu werden, arbeiten neben Regel- und FörderschullehrerInnen  weitere pädagogische Fachkräfte als „SchulbegleiterInnen“ in den Klassen. Sie ermöglichen individuelle Hilfestellung u.a. bei der Vermittlung der fachlichen Inhalte, der Stärkung von sozialen Kompetenzen oder Unterstützung bei alltagspraktischen  Tätigkeiten sowie in der Pflege.

 

Seit Februar 2016 wird das Modell “ Inklusive Bildung in Schule (IBiS)“ in Kooperation mit der Lebenshilfe Köln e.V. umgesetzt. Die (Neu-) Gestaltung der Schulbegleitung in sogenannten „Poolmodellen“, wie „IBiS“, wird aktuell landes- bzw. bundesweit konzipiert und erprobt. Die Bedingungen und Strukturen des Poolmodells für die GGS Freiligrathstr. wurden in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, dem Sozialamt, der Schule und der Lebenshilfe festgelegt. Das Team der SchulbegleiterInnen versteht sich dabei als Teil der Schulgemeinschaft.

 

Dadurch, dass alle im Pool arbeitenden SchulbegleiterInnen bei der Lebenshilfe angestellt sind, wird die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen ihnen, der Schule und der OGTS verbessert und gestärkt. Durch die Möglichkeit des flexiblen, situations- und bedarfsgerechten Einsatzes der SchulbegleiterInnen kann auf den Bedarf tagesaktuell reagiert werden und es entstehen Synergieeffekte. Im Krankheitsfall kann sich das Team (soweit möglich) gegenseitig vertreten. Dies hat den Vorteil, dass die MitarbeiterInnen die Kinder, die Klassenteams und die Schulstrukturen bereits kennen und dadurch die Kinder individuell betreuen und fördern können. Auch in Krisensituationen können sie schneller auf die veränderte Situation eingehen und die notwendige Unterstützung bereitstellen. Die Zusammenarbeit mit Eltern gelingt ebenfalls flexibler und zeitnaher im persönlichen Kontakt. Die Teamleitung der Lebenshilfe koordiniert die Einsatzplanung in Absprache mit der Schule bzw. der OGTS vor Ort, bietet den MitarbeiterInnen eine fachliche Begleitung und steht für Eltern als Ansprechpartner zur Verfügung.

Lebenshilfe Schuljahr 2017/2018
Lebenshilfe Schuljahr 2017/2018